Pure Leidenschaft und Konsequenz

Mit der Graubünden Vivonda AG baut nun ein privater Unternehmer auf den kommunikativen Vorarbeiten des Programms graubündenVIVA auf.

Als Lizenznehmer der Submarke «graubündenVIVA» wird die Graubünden Vivonda AG im Bereich Retail/Detailhandel mit Schwerpunkt Nahrungsmittel aktiv. Graubünden Vivonda AG investiert in den Vertrieb von Regionalprodukten, baut ein eigenes Sortiment mit voller Markenintegration auf, eröffnet eigene Verkaufsstellen und will in Graubünden und im Schweizer Detailhandel Bündner Regionalprodukte absetzen.

Nägel mit Köpfen

Das Bündner Start-up-Unternehmen Graubünden Vivonda AG soll mit dem Projekt «Wir machen die Regionalität sichtbar» eine professionelle Struktur schaffen, um zertifizierte Bündner Produkte zu vermarkten und an verschiedenen Standorten im Kanton Graubünden sowie über bestehende Verteiler schweizweit zu verkaufen.

Eigene Produktionsstätte inkl. Vertrieb und Vermarktung

Die Herkunft der Rohstoffe wie auch kurze Verarbeitungswege bis hin zu den regionalen Warenflüssen rücken in den Fokus der Konsumentinnen und Konsumenten. Ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells der Graubünden Vivonda AG ist zudem eine eigene Produktion. Für den Vertrieb und die Vermarktung der regionalen Produkte ist ein erster Verkaufsstandort in Jenaz neben der Biokäserei Prättigau geplant, der gleichzeitig auch als Produktionsstandort und Verteillager für weitere Verkaufspunkte dient. Als erster zusätzlicher Verkaufspunkt wird in der Raststätte Heidiland in Maienfeld gestartet, da dort die Möglichkeit besteht, das Geschäftsmodell zu testen, ohne grosse Investitionen zu tätigen. Für den Aufbau der ersten Verkaufsstandorte in Jenaz und in Maienfeld sind Investitionen von insgesamt 4,14 Millionen Franken vorgesehen. Die Bündner Regierung hat dem Unternehmen für diese Investitionen einen Kantonsbeitrag von maximal 1,08 Millionen Franken gestützt auf das kantonale Landwirtschaftsgesetz zugesichert. Hinzu kommt ein Bundesbeitrag in der Höhe von 160 000 Franken, welcher dem Projekt für die Umsetzungsphase in den Jahren 2021–2023 zur Verfügung steht.

«Wir verfolgen ein klares Ziel: Wir wollen für Bündner Bauern und Produzenten neue sowie nachhaltige Absatzmärkte erschliessen. Damit verbessern wir die nachhaltige Wertschöpfung im Kanton und stärken gleichzeitig die Landwirtschaft.

Einige Produktionsstufen sind über die Jahre aus dem Kanton verschwunden. Das Ziel ist die Produktionsstufen und somit die Wertschöpfung in die Regionen zurückzuholen. Nicht nur klassische regionale Produkte finden den Weg in die Regale, sondern auch neue, noch nicht dagewesene Produkte aus regionalen Zutaten."

CHRISTOPH CAPREZ, CEO, VIVONDA AG

Weitere Infos zur VIVONDA AG: www.graubuendenvivonda.ch